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Mietkaution ohne Barkaution: Bürgschaft vergleichen

Statt die Kaution in bar zu hinterlegen, können Sie dem Vermieter eine Mietkautionsbürgschaft geben, wenn er einverstanden ist. Sie zahlen dafür einen jährlichen Beitrag, der nicht zurückerstattet wird, und behalten Ihr Geld.

Mietkaution-Rechner

Quelle: financeAds

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So entsteht der Mietkaution-Vergleich

Der Rechner wird von financeAds bereitgestellt und umfasst Partnerangebote, nicht den gesamten Markt. Voreingestellt sind 900 € Kaution für ein privates Mietverhältnis. Er zeigt für jedes Angebot den Beitrag pro Jahr und sortiert nach diesem Betrag. Am 29.09.2026 lagen die Bürgschaften für 900 € zwischen 37,80 € und 50 € im Jahr, also bei etwa 4 bis 6 % der Kautionssumme.

Ganz oben steht mit 0 € pro Jahr die DMK Deutsche Mietkaution. Das ist keine Bürgschaft, sondern ein Mietkautionskonto, auf das Sie die volle Kaution selbst einzahlen (mehr dazu unten). Eine hohe Platzierung ist keine persönliche Empfehlung. Maßgeblich sind die Bedingungen beim Anbieter.

So vergleichen Sie Mietkautionsbürgschaften

  1. Kautionshöhe eingeben

    Die Kaution darf höchstens drei Monatsmieten ohne Betriebskosten betragen. Der Beitrag richtet sich nach dieser Summe.

  2. Kosten über die Mietdauer rechnen

    Sie zahlen jedes Jahr, solange die Bürgschaft läuft, und bekommen die Beiträge nicht zurück. Rechnen Sie, was das über die geplante Mietdauer kostet.

  3. Vermieter vorher fragen

    Der Vermieter muss eine Bürgschaft statt einer Barkaution nicht annehmen. Klären Sie das vor dem Abschluss.

Bürgschaft oder Barkaution?

Eine Barkaution dürfen Sie in drei gleichen monatlichen Raten zahlen, die erste zu Beginn des Mietverhältnisses. Der Vermieter muss das Geld getrennt von seinem Vermögen bei einer Bank anlegen, zum üblichen Zins für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist. Die Zinsen stehen Ihnen zu und erhöhen die Kaution. Nach dem Auszug bekommen Sie das Geld zurück, soweit der Vermieter keine berechtigten Ansprüche hat.

Die Bürgschaft kostet dagegen jedes Jahr einen Beitrag, dafür bleibt Ihr Geld frei. Sie lohnt sich vor allem, wenn Sie die Kaution gerade nicht aufbringen können oder das Geld anders brauchen. Über viele Jahre ist die Barkaution meist günstiger.

Wichtig: Sie haften weiter

Zahlt der Anbieter wegen Schäden oder Mietrückständen an den Vermieter, holt er sich das Geld von Ihnen zurück. Die Bürgschaft ersetzt nur das Hinterlegen der Kaution, nicht Ihre Haftung.

Häufige Fragen zur Mietkaution

Wie hoch darf die Mietkaution sein?

Höchstens drei Monatsmieten ohne die als Pauschale oder Vorauszahlung ausgewiesenen Betriebskosten. Bei einer Barkaution dürfen Sie in drei monatlichen Raten zahlen.

Was kostet eine Mietkautionsbürgschaft?

Einen jährlichen Beitrag, meist einige Prozent der Kautionssumme. Im Vergleich lagen die Angebote am 29.09.2026 für 900 € Kaution zwischen 37,80 € und 50 € im Jahr. Die Beiträge werden nicht erstattet.

Wann endet die Bürgschaft?

In der Regel, wenn der Vermieter die Bürgschaftsurkunde nach dem Auszug zurückgibt oder den Anbieter freistellt. Bis dahin zahlen Sie den Beitrag weiter. Klären Sie deshalb frühzeitig die Rückgabe.

Gibt es Alternativen?

Ja, etwa ein Mietkautionskonto wie bei DMK*, auf das Sie die Kaution selbst einzahlen, oder ein Mietkautionsdepot mit ETF-Sparplan.

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